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Bernhard Naoki Hedenborg, geboren 1979 in Salzburg, begann mit 6 Jahren Cello zu spielen.

Seit 1993 studierte er bei Heinrich Schiff, erst am Mozarteum in Salzburg und später an der Musikuniversität in Wien. Meisterklassen besuchte er u.a. bei D.Geringas, Z.Nelsova und M.Perenyi. Intensive Kammermusikausbildung absolvierte er bei G.Kurtag, G.Sebok und F.Rados, dem Alban Berg Quartett, Altenberg-Trio, dem Amadeus Quartett und Artis Quartett.

Der junge Cellist ist mehrfacher Erster Preisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert in Österreich; 1993 gewann er den Cellowettbewerb in Gorizia, Italien, 1994 wurde er beim Rundfunkwettbewerb "Concertino Praga" mit dem Janacek-Preis ausgezeichnet, und 1995 erhielt er beim 2.Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker die Silbermedaille. 1998 gewann er den Ersten Preis und den Spezialpreis beim internationalen Wettbewerb für Junge Musiker in Oslo.

Schon während seines Studiums pflegte er eine regelmäßige Konzerttätigkeit.
Sein Solistendebut gab er 1992 mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Saint-Saëns Cellokonzert. In den folgenden Jahren spielte er die Cellokonzerte u.a. von Schostakowitsch, Haydn und Dvorák sowie Beethovens Tripelkonzert mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, u.a. dem Kölner Rundfunkorchester, Prager Symphonie Orchester, Tokyo Metropolitan Orchestra und Yomiuri Nippon Symphonie Orchester. Tourneen führten ihn nach Deutschland, Tschechien und mehrfach nach Japan.

Zuletzt war er im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, mit dem Mozarteum Orchester in Salzburg und auf der Japan Tournee der Slowakischen Philharmonie mit dem Dvorák Cellokonzert zu hören. Als Höhepunkt kann man seinen Auftritt im Großen Saal des Wiener Musikvereins zählen, wo er als Solist des Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks das Haydn C-Dur Cellokonzert spielte.